Dienstag mit Taube

Dank ihrer bisherigen Lebensrollen als Kosmetikerin und Dozentin, Trainerin, Rednerin, Schauspielerin und Bestatterin hat Bettina Strang einen bemerkenswert detailgenauen Blick auf Menschen und Umwelt und ein liebevolles Gespür für die Poesie des Alltags entwickelt.

In ihrem ersten Erzählband begleiten wir die gebürtige Rheinländerin auf ausgedehnten Spaziergängen durch ihre Herzensstadt Hamburg, lernen dabei allerlei herzliche bis knurrige Charaktere kennen und begegnen dem Wunderbaren in ganz alltäglichen Momenten.

»Bei Bettina Strang hat jedes noch so komplizierte, störrische, ungebetene, unheimliche Gefühl seine Berechtigung, seinen Platz in der Welt – und sie findet für alles Worte. Gibt es keines, schafft sie eines. Viele Zeilen in Bettina Strangs Texten sind Bilder, Aphorismen, die man, einmal gelesen, ohrwurmgleich nicht mehr loswird. Will man auch nicht. Denn im Gegensatz zu anderen Weisheiten tanzen sie.« (Barbara Weitzel)

»Diese Geschichten sind luftig und leicht geschrieben. Nichts klebt oder klumpt da. Alltagsbegegnungen verlieren beim Lesen ihre Alltäglichkeit und erblühen zu eigenen Mikrokosmen. Jeder Text beginnt bereits nach den ersten Zeilen zu funkeln.

Ich habe gerade etwa die Hälfte des Buches intus und bin immer noch ziemlich stoned von der Lektüre. Und ich freue mich wie ein Schneekönig auf die zweite Hälfte.

Mehr davon. Unbedingt.« (Jürgen Gebert auf Facebook)

»Wenn ich heute nochmal was zu diesem Buch sage, dann ist das nicht Liebedienerei, sondern einfach nicht nachlassende Begeisterung.

Ich hab es jetzt durch. Mit bewussten Pausen zwischendurch natürlich. Fazit: es gibt nicht einen, nicht einen Text, der langweilig wäre. Das ist alles aus einem Guss mit einem stabil hohen literarischen Level.

Herrgott, wie schreibt man sowas bloß? Unsereins säße stundenlang davor und letztendlich lägen da ein paar Satzwürmchen, deren mühevolle Meißelspuren nicht zu übersehen wären.

Bei Bettina Strang gibt es keine Meißelspuren. Also ich seh keine und ich hab schon viel gesehen.
Naturbeschreibungen sind echt kein Selbstgänger, das sollte man können, sonst frisst einen das Moos. Bei ihr liest sich ein Gang durch den Wald wie eine Messe.

Ich bin froh, dieses Buch zu haben und ich geb es auch nicht her. Und das wird jedem so gehen, wenn er*sie das Matcha-Malheur verfolgt hat oder weiß, wieso fabrikneue Zahnbürsten so gerne geklaut werden.

Bei mir steht das Buch jetzt neben einem von Kurt Tucholsky. Er wäre begeistert.« (nochmal Jürgen Gebert auf Facebook, ein paar Tage später)