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St.Paulus

in Bonn-Tannenbusch

Die im Jahr 1953 geweihte Pauluskirche in Tannenbusch war der erste Bonner Kirchenneubau nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Entwurf für den Sakralbau stammt vom Architekten Stefan Leuer (1913–1979), der sich zunächst im Umfeld von Hans Schwippert einen Namen machte und in den 1950er und 1960er Jahren vor allem durch Kirchenbauten in Erscheinung trat. Seine individuelle architektonische Handschrift lässt sich bereits an der Pauluskirche erkennen, etwa das weit gespannte Satteldach.

Das monumentale parabelförmige Westfenster, das auf den Vorplatz weist, gestaltete Wilhelm Rupprecht. Auch die Kirchenausstattung weist spannende Facetten auf: Der damals noch junge Künstler Ludwig Schaffrath (1924–2011) gestaltete neben weiteren Elementen die 14 Kreuzwegstationen. Deren Formgebung rief seinerzeit heftige Kritik hervor, die sogar bis in den Vatikan drang und eine hitzige Debatte nach sich zog. Gleichfalls sorgten diese Diskussionen aber auch für eine überregionale Bekanntheit des Kirchenbaus.

Martin Neubacher beleuchtet neben gestalterischen Aspekten der Kirche ihre Baugeschichte, die schlaglichtartig die Bedingungen für den Sakralbau der frühen 1950er Jahre erhellt.

Erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2019